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Schutzdienst ist in einem Rassehundezuchtverein, der eine Rasse mit "Arbeitsprüfungen" vertritt, nicht nur Selbstzweck, sondern stellt auch eine Prüfung der vom Rassestandard geforderten Wesensveranlagung dar. Wenn man nun den Leistungen im Schutzdienst auch eine besondere Bedeutung als Prüfung der Wesensveranlagung des Boxers beimessen will, versteht es sich von selbst, dass die Ausbildung weit gehend auf natürlicher Veranlagung des Boxers erfolgen muss.
Die Triebveranlagung, die sich in drangvollem und zielgerichtetem Revieren, im sofortigen energischem und anhaltendem Verbellen und druckvollen Verbellphasen, sowie temperamentvollen Triebwechseln zeigt, ist ein weiterer Indikator die Veranlagung des Boxers.
In einem Rassehundezuchtverein wie den SBC kommt deshalb der TSB - Bewertung (Triebveranlagung, Selbstsicherheit und Belastbarkeit) neben der eigentlichen Punktbewertung der sportlichen Leistung, eine ganz besondere Bedeutung und Verantwortung für das Zuchtwesen zu.
Grundsätzlich gilt: Exterieur und Interieur bilden eine Einheit. Ein Boxer mit exzellentem Exterieur und mangelndem Interieur hat das Zuchtziel genauso weit verfehlt, wie es bei einem Boxer mit umgekehrten Voraussetzungen der Fall wäre.
Zum Verhalten und Charakter heisst es im Standard Der Boxer soll nervenstark, selbstbewusst, ruhig und ausgeglichen sein. Sein Wesen ist von aller grössten Wichtigkeit und bedarf an sorgsamer Pflege. Seine Anhänglichkeit und Treue gegenüber seinem Herrn und dem Haus. seine Wachsamkeit und sein unerschrockener Mutes sind von früher her, berühmt. |
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